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Nachfolgend finden Sie Inhalte zu den wesentlichen Säulen meiner psychotherapeutischen Tätigkeit. Auf Grund der verschiedenen Strömungen und Arbeitsweisen im Rahmen der Psychotherapie ist es mir sehr wichtig, Ihnen die Eckpunkte meiner Arbeit vorzustellen. Bitte kontaktieren Sie mich wenn dazu weitere Fragen auftreten.

Viktor

Logotherapie ist eine Chance und ein Weg für die Seele zum Wachsen und reif Werden – im Sinne des Lebensplanes, der im Menschen angelegt ist – von Natur aus.

Im logotherapeutischen Kontext geht es nicht um Gut und Böse, nicht um Recht und Unrecht. Vielmehr um die  Bewusstwerdung der eigenen Sichtweise der Welt, der Situation in der ich lebe und darum, ob ich mit all dem, was mein Leben momentan ausmacht und ausgemacht hat, wirklich einverstanden bin.

Es geht auch darum, meine gesunden Seelenanteile zu stärken und zu meinen noch zu wenig entwickelten bzw. kranken Seelenanteilen Stellung zu nehmen.

Die Konfrontation, was im Leben sinnvoll ist und was nicht, und wie Sinnvolles konkret gefunden wird, bringt neue und erweiterte  Einsichten dessen, was ein Mensch verändern möchte um sein persönliches Leben, sinnvoller und damit erfüllender zu gestalten.

Die Erkenntnis der ureigensten Freiheit und der Unausweichlichkeit fortwährend Entscheidungen zu treffen angesichts der Tatsache der Endlichkeit allen Lebens, birgt ungeahntes kreatives Potential und ist jedem Menschen zu seiner persönlichen Verwaltung verantwortet.

In einem gemeinsamen Prozess erarbeitet der/die Klientin mit  der Therapeutin konkrete Möglichkeiten und Wege das eigene Leben zu bejahen, eigene Restriktionen zu überwinden und sich selbst neue Möglichkeiten zu eröffnen und diese auch zu verwirklichen.

Am Ende dieses gemeinsamen Prozesses (TherapeutIn / KlientIn) steht das bewusste “Ja” zum Leben unter allen Umständen, eine erlösende, heilbringende und versöhnliche Stellungnahme für die dem Einzelnen noch verbleibende Lebenszeit.

So ist die Logotherapie eine funktionierende, neue Perspektiven eröffnende therapeutische Richtung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und besonders achtsam mit den Glaubens- und Wertesystemen des Klienten umgeht.

Psychotherapie

Hinter den Denkprozessen, hinter dem Verhalten, hinter allem, was den Menschen lenkt, stehen geistige, psychische und körperliche Prozesse. Alles ist im Menschen vernetzt und in bewussten bzw. unbewussten Prozessen festgelegt, eingebunden in die persönliche Geschichte und Familie, in seine Umgebungssituation und mit seinen Wünschen und Zielen verknüpft. Und auch ist da so Vieles am Potential, das noch darauf wartet entdeckt und gelebt zu werden. Sehr individuell und dennoch zuordenbar und erkennbar. Als Psychotherapeutin bin ich besonders geschult in das individuelle Modell, das ein Mensch lebt, einzusteigen und mit ihm/ihr gemeinsam umzusetzen, was in die Wirklichkeit drängt. Ihr Vertrauen zu mir ist  die Voraussetzung und Basis für die gemeinsame Arbeit. Deshalb empfehle ich den Entschluss zur Therapie in Schritten, trotz des Leidensdruckes, der sie vielleicht jetzt noch belastet. Aber die Motivation hinter allem ist untrennbar mit Ihnen verbunden und wird zu einem guten und gelingendem Leben führen – es ist Ihr „Wille ein sinnvolles Leben zu führen“.

Der Erstkontakt

vielleicht auf Grund einer Empfehlung, weil Sie mich im Rahmen eines Vortrages oder Seminars kennen gelernt haben, etwas über mich oder von mir gelesen haben oder mich im Internet gefunden haben, geschieht entweder über eine e-mail, zumeist jedoch durch Ihren Anruf. Nachdem sich mir kurz erzählen, welches Thema Sie zu mir führt, vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch.

Das Erstgespräch

dauert rund 20 min, ist kostenfrei und soll ein informatives gegenseitiges Kennen lernen ermöglichen, ganz frei und unverbindlich! Dabei können Sie alle für Sie für einen Arbeitsstart relevanten Fragen an mich richten. Ich erkläre Ihnen die Rahmenbedingungen, den Arbeits- und Beziehungsprozess der Sie erwartet und stelle Ihnen meine Arbeitsweise als Psychotherapeutin für Logotherapie und Existenzanalyse vor. Vor allem aber sollen Sie für sich herausfinden, ob Sie mit mir einen gemeinsamen Arbeitsprozess beginnen wollen, der Sie über einen gewissen Zeitraum binden wird. Denken Sie in aller Ruhe zuhause darüber nach und rufen Sie mich für einen neuen Gesprächstermin aus eigener Initiative heraus an. Manche Klienten entscheiden sich spontan dazu schon im Erstgespräch, andere einige Tage bis Wochen.

Die diagnostische Phase

dauert im Allgemeinen 3-4 Termine lang und dient der Abklärung  Ihres Anliegens an mich. Dabei schildern  Sie genau Ihre Beschwerden, Symptome, Gefühle, beschreiben Ihren Zustand, und auch wie Sie Ihren Problembereich sehen, was Sie schon unternommen haben und wie Sie damit derzeit leben. Ich werde Fragen stellen und einige spezielle diagnostische Verfahren durchführen.

Auf Grund der vorliegenden Ergebnisse besprechen wir die weitere Vorgangsweise. Zur Auswahl stehen die Arbeitsmodelle, die Sie in der Pyramide auf dieser Seite sehen und anklicken können, wenn Sie an der Definition der Modelle interessiert sind. Grundsätzlich sind alle Modelle 3 Phasenprozesse mit einer Startphase, der Arbeitsphase und der Abschlussphase. Allen schließt sich dann noch eine kurze Nachbetreuungsphase an.

Im Folgenden möchte ich Ihnen das  Arbeitsmodell  eines psychotherapeutischen Prozesses im Sinne der Logotherapie vorstellen:

Die therapeutische Startphase:

Klient und Therapeut beschließen einen gemeinsamen Arbeitsprozess. Dazu gehören einige Vereinbarungen, die diesen Prozess notwendiger Weise begleiten. Der Patient gibt seine Zustimmung das regelmäßige einmal in der Woche statt findende Arbeitsgespräch einzuhalten, für Ausnahmen gibt eine Absageregelung, die anfallenden Kosten werden besprochen, eine ungefähre Dauer der Therapie angedacht und erste Ziele an Hand der vorliegenden und angezeigten Themen formuliert. Zu Beginn steht der Aufbau einer stabilen Arbeitsbeziehung zwischen Klient und Therapeut. Dies ist die Bedingung und Voraussetzung, dass therapeutische Veränderungsprozesse statt finden können.

Der therapeutische Prozess:

Je nachdem was und wie der Patient sein Thema und die dazugehörige Geschichte erzählt und beschreibt kann der Therapeut die zumeist unbewussten Blockaden, Hindernisse, Verdrängungen, Projektionen, Abspaltungen und anderen psychodynamischen Entgleisungen erkennen. Durch die gemeinsame therapeutische Arbeit, z.B. durch gezielte Interventionen, kann der Klient im Verlauf seines Prozesses emotionalen Zugang zu sich und seinen im Verborgenen und Inneren ablaufenden Prozesse finden – die Veränderung beginnt. Im Schutze der therapeutischen Atmosphäre gelingt Veränderung, die später erfolgreich im Leben umgesetzt werden kann. Der Klient entwickelt sich seelisch weiter, lernt seine ureigenen Werte kennen, erfährt seine Grenzen und Möglichkeiten. Er reift und verändert sich im Sinne seiner Ziele. Er erkennt, was er für ein sinnvolles, erfüllendes und gelingendes Leben tun muss bzw. unterlassen wird. Seine Einstellung und Haltung zu sich und seiner Umgebung wird liebevoll, wertschätzend und achtsam bleiben. Gefühle können ausgesprochen und kommuniziert werden, Bedürfnisse klar eingefordert. Man nimmt Stellung zu sich und bezieht Stellung zur Welt. Man erkennt seine Aufgaben und findet Wege der Umsetzung. Dies alles kann schmerzhaft und mit Phasen des Infragestellens und des ängstlichen Rückzugs verbunden sein, aber auch von Wut oder Traurigkeit oder Schamgefühl begleitet. Nur wer sich auch in schwierigen Zeiten einlassen und vertrauen kann, sich an das therapeutische Arbeitsbündnis hält und den Mut findet auch die als unangenehmen und unliebsamen Gefühle an- und auszusprechen, der kann erreichen, was so sehnlich und notwendig ins Leben strebte, die Heilung seelischer Wunden! Mehr dazu finden Sie beschrieben im Kapitel Logotherapie.

Die Abschlussphase

bedeutet die Begleitung und Festigung der erarbeiteten Veränderung, das Hinaustragen und die Umsetzung im Leben. Hier ist für die zarte Pflanze die therapeutische Schutz- und Nährlösung noch wichtig. Diese Zeitqualität bedeutet auch das Loslassen der therapeutischen Beziehung, auch ein guter Abschied braucht manchmal seine Zeit.

Die Nachbetreuung:

das Ende der Abschlussphase schleicht aus, das heißt: die Termine werden in immer größeren Abständen vereinbart. Hier zeigt sich, wie gut der Klient sich unabhängig und selbständig behauptet. Was noch nicht 100% sitzt wird nachkorrigiert bzw. nachbearbeitet. Am Ende steht der Abschied. Aber die Türe des Therapeuten bleibt für seine Klienten immer offen, für alle Fälle!

gilliehand

Die “Tiergestützte Psychotherapie” entwickelt sich weltweit rasant und findet dabei große wissenschaftliche Beachtung. Der grundsätzlich positive Einfluss der Tiere auf den Menschen ist  durch viele Studien belegt.

Tiere als Co-Therapeuten unterstützen jeden psychotherapeutischen Prozess, z.B. die Arbeit  mit verhaltensauffälligen Kindern, Suchtpatienten, psychosomatisch kranken Menschen, Angstpatienten, depressiven Menschen, nach Verlusten, Missbrauch, Traumatisierung, bei  Lebenskrisen, auf der Suche nach Selbstfindung.

Gerade Therapiehunde eignen sich auf Grund der hohen sozialen Wahrnehmung eines Herdentieres und ihrer speziellen Ausbildung ausgezeichnet für die therapeutische Arbeit.

  • Sie reagieren sehr ehrlich auch auf fein unterschwellige Stimmungen, Gefühle oder die unbewusste Körpersprache eines Menschen
  • Sie treten direkt und unmittelbar mit dem Menschen in Beziehung  – auf geistiger, psychischer und auf der körperlichen Ebene.
  • Sie können Nähe, Geborgenheit, Wärme und Gefühle spontan vermitteln und menschliches Beziehungsverhalten sofort wertfrei reflektieren.
  • Im Kontakt mit den Tieren werden ursprüngliche, primäre Prozesse geweckt und tiefe Schichten des seelischen Erlebens in uns Menschen angesprochen.
  • Ihre bloße Anwesenheit vermittelt Sicherheit, Geborgenheit, Wertschätzung und Empathie.
  • Die Tiere lassen sich anfassen, streicheln und drücken ihrerseits Gefühle, Lebendigkeit und Spontaneität aus. Reaktionen, Empfindungen, Wahrnehmungen der Klienten gegenüber den Tieren werden in den psychotherapeutischen Prozess integriert.

Das Therapietier ist im gesamten psychotherapeutischen Prozess als Co-Therapeut anwesend und arbeitet mit der/dem Klientin/en auf individuelle Art und Weise, ganz nach seiner Art.
Ausnahme: Bei Hundephobie kommt der Co-Therapeut erst nachdem die Angst vor dem Tier von der ursprünglichen, sich dahinter zeigenden Angst abgelöst hat und erst nach Aufforderung des Klienten in das Setting dazu.

Symptome
  • Angst und Angstzustände
  • Depression
  • Schuldgefühle
  • Trauer
  • unerklärliche Schmerzen

Liegen Symptome wie die genannten bei Ihnen persönlich vor, dann ist es für die Therapeutin besonders wichtig in liebevoller und doch konsequenter Art Hilfe zu bieten, die dann im Zuge des therapeutischen Prozesses zu Ihrem eigenen Rezept für die gute und erfüllende Bewältigung Ihres Lebens wird.

Ihr individueller und persönlicher Kontakt:

info@psyberatung.at